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Wild garlic butter and salt

  • Apr 28
  • 4 min read

Updated: 11 hours ago

White wild garlic flowers blanket a forest floor beneath trees, creating a lush spring woodland scene.
a sea of flowering wild garlic



When something, like wild garlic, is truly only available in season, it becomes even more appealing to me and significantly influences the recipes I choose at that time of year. This exclusivity makes me want to preserve the produce for the rest of the year using various methods. This must have been perfectly normal in the past, but in our world of abundance, it has become unusual not to be able to simply buy something.

 

So here are two more recipes to help you enjoy that wild garlic flavour even outside the wild garlic season. Actually, I wouldn’t really call them ‘recipes’ – they’re more like inspirations and guidelines. They’re incredibly easy to make, both take no time at all, and of course you can adjust the quantities to suit your own taste and create variations using other herbs.

 

The butter keeps in the fridge for a week, but it freezes very well too. Salt is an ancient preservation method; you don’t need much of it to give a dish a special flavour, it’s incredibly versatile and has such a lovely bright green colour. It also makes a welcome little gift.


Wild garlic butter recipe:

Ingredients:

  • 250g softened butter

  • 50g wild garlic

  • a few sprigs of parsley (optional)

  • salt

 

Fresh wild garlic leaves and flowers laid on a pale tiled surface, creating a calm botanical still life.

1.    Wash the herbs, pat them dry and chop them roughly.


2.    Now blend with the butter in a food processor, adding a generous pinch of salt, until you reach the desired consistency; I prefer it when the mixture isn’t completely smooth.


3.    Place the softened butter on greaseproof paper or cling film and shape into a roll. This is quite easy to do using the cling film: simply wrap the wild garlic butter in it, twist the ends and roll the butter across the work surface. Leave to set in the fridge.


Now the wild garlic butter can be used however you like: on fresh bread, on a grilled piece of meat, in a mushroom pan, with fried breadcrumbs over vegetables, to enhance sauces, and so on. The possibilities are endless.


Sliced green wild garlic-butter on parchment and rustic bread on a wooden board, with a knife in a moody green-background kitchen.

I freeze a large portion of the butter, sliced and individually wrapped. That usually lasts me until autumn.

 

Wild garlic salt recipe:

 

Ingredients for a small jar:

  • 100g coarse salt

  • 40g wild garlic

 

Close-up of pink and white himalayan salt crystals scattered across  rustic tiles, creating a rough, glittering texture.

1. Wash the wild garlic and pat it dry thoroughly. The less moisture it contains, the shorter the baking time.


2. Blend with the salt in a food processor until a fine paste forms. Spread this as evenly and thinly as possible on a baking tray lined with baking paper.


Close-up of bright green wild garlic and salt paste spread on a wrinkled brown parchment paper.

3. Now leave the bright green salt slab to dry in the oven at 50°C for about 3 hours, with a wooden spoon wedged in the door.


4. Check whether the salt is completely dry; this may vary slightly depending on the oven and moisture content. If necessary, add another half an hour of drying time. Then grind the wild garlic salt in a food processor to the desired fineness.

Store in a tightly sealed screw-top jar in a cool, dark place. Although the bright green colour fades over time, in my kitchen the flavour remains intact until it is used up.


Glass jar of green wild garlic salt with mandala lid on a wooden box, beside a bowl and spoon on a blue background.

deutsch


Bärlauchbutter und Bärlauchsalz



Weiße Bärlauchblüten bedecken den Waldboden unter den Bäumen und schaffen so eine üppige Frühlingslandschaft im Wald.
ein Meer aus blühendem Bärlauch

 

Wenn etwas, so wie Bärlauch, wirklich nur saisonal verfügbar ist, wird es für mich noch attraktiver und prägt die Rezeptauswahl zu der Jahreszeit deutlich. Außerdem verursacht dieses Exklusive den Drang bei mir das Produkt auch für den Rest des Jahres durch unterschiedliche Methoden zu konservieren. Früher muss das etwas völlig Normales gewesen sein, aber in unserer Welt des Überflusses ist es ungewöhnlich geworden, etwas nicht einfach kaufen zu können.


Deswegen hier noch zwei Rezepte, um das wilde Knoblaucharoma auch außerhalb der Bärlauch Saison nutzen zu können. Eigentlich möchte ich das gar nicht „Rezept“ nennen, es sind viel mehr Inspirationen und Mengenangaben. Die Herstellung ist kinderleicht, beides ist blitzschnell gemacht und selbstverständlich kann man ganz nach eigenem Geschmack die Mengen nachjustieren und mit andren Kräutern Varianten herstellen.


Die Butter hält sich im Kühlschrank eine Woche, lässt sich aber auch sehr gut einfrieren. Salz ist eine uralte Konservierungsmethode, man braucht nicht viel davon, um einem Gericht ein besonderes Aroma zu verpassen, es ist vielseitig einsetzbar und hat so eine herrlich leuchtend grüne Farbe. Auch als kleines Mitbringsel ist es gern gesehen.



 

Rezept Bärlauchbutter:

Zutaten:

  • 250g weiche Butter

  • 50g Bärlauch

  • nach Belieben einige Stiele Petersilie

  • Salz

 

Frische Bärlauchblätter und -blüten liegen auf einer hellen Fliesenoberfläche und bilden ein ruhiges botanisches Stillleben.

1.      Die Kräuter waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern.


2.      Nun mit der Butter im Mixer und einer kräftigen Prise Salz zu der gewünschten Feinheit zerkleinern, ich mag es gerne, wenn die Masse nicht ganz homogen ist.


3.      Die weiche Butter auf Butterbrotpapier oder Frischhaltefolie geben und zu einer Rolle formen. Das geht mit Hilfe der Folie recht einfach, indem die Bärlauchbutter einwickelt, man die Enden verdreht und die Butter währenddessen über die Arbeitsfläche rollt. Im Kühlschrank fest werden lassen.


Nun kann die Butter ganz nach eigenen Vorlieben verwendet werden, auf frischem Brot, auf einem gegrillten Stück Fleisch, in einer Pilzpfanne, zu angebratenen Brotbröseln über Gemüse, zum Verfeinern von Saucen, und, und, und. Die Möglichkeiten sind vielfältig.


Ich friere mir einen großen Teil der Butter, in Scheiben geschnitten und einzeln verpackt, ein. So hält mir das meistens bis in den Herbst.

 

In Scheiben geschnittene grüne Bärlauch-Butter auf Backpapier und rustikales Brot auf einem Holzbrett, dazu ein Messer in einer Küche mit stimmungsvollem grünem Hintergrund.

Rezept Bärlauchsalz:


Zutaten für ein kleines Gläschen:

  • 100g grobes Salz

  • 40g Bärlauch

 

Nahaufnahme von rosa und weißen Himalaya-Salzkristallen, die über rustikale Fliesen verstreut sind und eine raue, glitzernde Struktur bilden.

1. Den Bärlauch waschen und sehr gut trocken tupfen. Je weniger Feuchtigkeit enthalten ist, desto kürzer die Zeit im Backofen.


2. Zusammen mit dem Salz im Mixer zu einer feinen Paste verarbeiten. Diese anschließend auf einem Blech mit Backpapier möglichst gleichmäßig und dünn verstreichen.


Nahaufnahme von einer leuchtend grünen Bärlauch-Salzpaste, die auf einem zerknitterten braunen Pergamentpapier verteilt ist.

3. Nun die leuchtend grüne Salzplatte bei 50° im Ofen, mit in der Tür eingeklemmten Kochlöffel, etwa 3 Stunden trocknen lassen.


4. Prüfen, ob das Salz komplett trocken ist, je nach Ofen und Feuchtigkeitsgehalt kann das etwas variieren. Bei Bedarf noch eine halbe Stunde Trocknungszeit anhängen. Dann das Salz im Blitzhacker so fein wie gewünscht zerkleinern.

In einem fest verschlossenen Schraubglas möglichst kühl und dunkel aufbewahren. Die leuchtend grüne Farbe lässt mit der Zeit zwar nach, der Geschmack bleibt bei mir erhalten, bis es verbraucht ist.


Ein Glas mit grünem Bärlauchsalz und Mandala-Deckel auf einer Holzkiste, daneben eine Schüssel und ein Löffel vor blauem Hintergrund.

 
 
 

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